Rückblick: III. Fachtag – Diskriminierungssensibles pädagogisches Handeln
Im Rahmen der Fachtagsreihe „Der soziale Impuls der Waldorfpädagogik – Inklusion, Teilhabe und der Umgang mit Vielfalt“ fand am 21. März 2026 an der Freien Fachschule für Sozialpädagogik Berlin – Ute Craemer der dritte Fachtag statt.
Mit rund 90 Teilnehmenden aus Waldorfschulen, Waldorfkindergärten sowie weiteren sozialpädagogischen Arbeitsfeldern wurde der Tag zu einem intensiven Ort des Austauschs, der Reflexion und des gemeinsamen Lernens.
Inhaltliche Schwerpunkte
Pädagogische Einrichtungen sind Orte gelebter Vielfalt – und zugleich Orte, an denen Diskriminierung bewusst oder unbewusst wirksam sein kann. Der Fachtag widmete sich daher der Frage, wie eine diskriminierungskritische Haltung entwickelt und im pädagogischen Alltag wirksam umgesetzt werden kann.
Im Mittelpunkt standen unter anderem folgende Fragen:
- Wie zeigen sich Diskriminierungsstrukturen im pädagogischen Alltag?
- Welche Rolle spielen eigene Prägungen, Machtverhältnisse und institutionelle Rahmenbedingungen?
- Wie können pädagogische Räume so gestaltet werden, dass Vielfalt anerkannt, geschützt und wertgeschätzt wird?
- Welche Handlungsmöglichkeiten bietet die Waldorfpädagogik für ein diskriminierungssensibles und verantwortungsvolles Handeln?
Ablauf des Fachtags
Der Fachtag gliederte sich in mehrere aufeinander aufbauende Formate:
- Einführung ins Thema mit Frodo Ostkämper
- Podiumsgespräch
- Workshops mit der Möglichkeit, zwei unterschiedliche Angebote zu besuchen
- Plenum und gemeinsamer Abschluss
Die Kombination aus fachlichem Input und praxisorientierten Arbeitsphasen ermöglichte es den Teilnehmenden, eigene Erfahrungen einzubringen, Perspektiven zu erweitern und konkrete Impulse für die eigene pädagogische Praxis mitzunehmen.
Stimme aus dem Teilnehmendenkreis
„Der dritte Fachtag zum Thema diskriminierungssensible Pädagogik war rundum sehr gelungen. Besonders die Struktur, die es ermöglicht hat, zwei Workshops zu besuchen, hat ein breites Spektrum an Eindrücken eröffnet. Ich habe viele inspirierende Denkanstöße mitgenommen. Besonders geblieben ist mir die Frage: Was sind die Ressourcen und was die Stolpersteine in der Waldorfpädagogik, wenn es um Vielfalt geht?“
Fazit
Der Fachtag hat deutlich gemacht, wie zentral die kontinuierliche Auseinandersetzung mit Vielfalt, Diskriminierung und professioneller Haltung für pädagogisches Handeln ist. Ziel bleibt es, Sicherheit im Umgang mit Vielfalt zu stärken und die eigene Praxis bewusst diskriminierungssensibel weiterzuentwickeln.
Wir danken allen Mitwirkenden und Teilnehmenden für diesen offenen, engagierten und gelungenen Tag.
DOWNLOAD: VERANSTALTUNGSPLAKAT DOWNLOAD: VERANSTALTUNGSFLYER










