Naturpädagogik und Waldorfpädagogik gehören für uns ganz organisch zusammen: Bei beiden geht es um das Eingebundensein des Menschen in den Kosmos. Wir sind Teil der Natur.
So ist es selbstverständlich, dass wir Fächer wie z. B. „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ und „Bildungsbereich Natur und Umwelt“ unterrichten. Hier geht es zum einen um die ökologischen, ökonomischen und sozialen Ursachen globaler Herausforderungen, zum anderen darum, Kindern Natur, Pflanzen, Tiere, die vier Elemente sowie naturwissenschaftliche Phänomene (z. B. Wetter, Licht, Energie) mit allen Sinnen erlebbar zu machen.
Wir wollen sowohl die eigene Naturbeziehung von uns Erzieher:innen weiterentwickeln als auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an die Natur heranführen. So kann bereits im Kindergarten eine „Liebe zur Natur“ angelegt werden, aus der dann im Jugend- und Erwachsenenalter ein verantwortungsvoller Umgang mit Natur und Umwelt hervorgehen soll.
In den Unterrichten inbegriffen sind die Vermittlung theoretischer Hintergründe und die praktische Umsetzung: Beispielsweise gibt es im Rahmen des Faches „BNE“ im 1. Semester eine Klassenfahrt auf einen Bio-Bauernhof, wo wir mithelfen, Lebensmittel nachhaltig zu produzieren. Im 3. Semester geht es dann raus in den Wald zum Thema „Wildnispädagogik“: Natur erleben bzw. in der Natur leben.
Im Fach „Naturpädagogik“ lernen wir Naturerlebnisspiele und Wahrnehmungsübungen kennen und machen LandArt, also nähern uns der Natur künstlerisch.
Auch „Tiergestützte Pädagogik“ steht auf dem Programm – wie durch den Kontakt zu Tieren Lern- und Entwicklungsprozesse gefördert werden können. Einen praktischen Einblick in die tiergestützte Pädagogik erhalten die Studierenden durch die Bienenhaltung auf dem Schulgelände.
Zudem haben die Studierenden die Möglichkeit, ihre Praxisphasen in einigen waldorfpädagogischen Einrichtungen mit naturpädagogischem Schwerpunkt zu absolvieren.
Ziel bei alledem ist, dass wir uns allem Lebendigen gegenüber achtsam verhalten.







